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Presseschau

Gefunden in “Die-Mark-Online” am 30.06.2011

Brieselanger Bürgerbus: 25.000. Fahrgast begrüßt

Er rollt und rollt und rollt

Brieselang – Dreieinhalb Jahre nach Betriebsaufnahme konnte am Donnerstag der 25.000. Fahrgast des Bürgerbusses begrüßt werden. Elke Exner (57) heißt die glückliche Brieselangerin,die seit 1996 in der Gemeinde lebt und den Bürgerbus regelmäßig nutzt. Von Matthias Bernier
„Da ich keinen Führerschein habe und auch sonst nicht so mobil bin, freut es mich, dass es den Bürgerbus überhaupt gibt“, so Exner.
27 ehrenamtliche Fahrer, darunter drei Frauen sind von Montag bis Freitag in Brieselang unterwegs. Dabei werden Routen frequentiert, welche die Havelbus-Verkehrsgesellschaft(HVG) nicht anfährt.
Sabine Cory, eine der Damen am Steuer, „schätzt den persönlichen Kontakt, der zwischen Fahrern und Fahrgästen existiert.“
Mit Ende der Sommerferien und der Fahrplanänderung am 15. August werden es täglich zwei Fahrten mehr sein und die Zeit von jetzt 15.30 Uhr auf 17.30 Uhr ausgedehnt. Täglich nutzen etwa 40 Fahrgäste den Bus, der damit zu mehr als 50 Prozent ausgelastet ist.
Bürgermeister Wilhelm Garn (CDU) ist stolz darauf, dass der Bürgerbus als „Vorreiter für Projekte dieser Art steht“, da inzwischen auch andere Gemeinden und Städte Interesse zeigen, und auf diesen Zug auf- oder vielmehr in den Bus einsteigen.

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Presseschau

Gefunden in “Die-Mark-Online” (BRAWO) am 30.06.2011:

Trotz Diskussionen: Brieselanger Gemeindevertreter beschließen neuen Standort für Tafel

Neues Domizil für Nauener Tafel

Brieselang – Obwohl am Mittwoch die letzte Sitzung der Gemeindevertretung vor der Sommerpause insgesamt 36 Tagesordnungspunkte umfasste, ging es nicht ohne Diskussionen ab. Umstritten war vor allem die Standortsicherung der Nauener Tafel und die damit verbundene überplanmäßige Ausgabe in Höhe von 12.500 Euro. Von Ilse-Dore Hahn
Im Bericht der Verwaltung konnte Bürgermeister Wilhelm Garn zwar die erfreuliche Mitteilung machen, dass die Arbeitslosenquote in Nauen und Brieselang auf 2,9 Prozent gesunken ist und es in absoluten Zahlen nur noch 160 bis 170 Arbeitslose in beiden Orten gibt, „doch deshalb ist die Nauener Tafel in Brieselang nicht überflüssig.“
Da schon seit längerem bekannt war, dass die Tafel aus den bisherigen Räumlichkeiten im Forstweg eins raus muss, suchte die Gemeinde eine dauerhafte Bleibe. „Das Gemeinde eigene Haus in der Karl-Marx-Straße steht seit dem Tod des letzten Mieters leer und konnte bisher weder neu vermietet noch verkauft werden. Durch die Erneuerung der elektrischen Anlagen, der Fenster, der Außentreppe und dem Einbau von Sanitäranlagen mit Gesamtkosten von 12.500 Euro können wir das Gebäude für die Nauener Tafel benutzbar machen“, erklärte der Bürgermeister.
Über die relativ niedrige Summe zeigte sich Christian Ehrecke (FDP) erstaunt: “Ich glaube nicht, dass man mit 12.000 Euro das Haus sanieren kann. Ich sehe da Kosten von mindestens 30.000 Euro.“ Wilhelm Garn konterte: „Eine Grundsanierung würde sogar 50 bis 60 Tausend Euro kosten. Doch daran ist nicht gedacht.“
Die Frage von Christian Achilles (BfB), warum dieses Geld nicht schon im regulären Haushalt eingestellt wurde, konnte der Bürgermeister schlüssig beantworten, sodass am Ende der Diskussion siebzehn Gemeinderatsmitglieder dem Beschluss zu stimmten und damit das neue Quartier der Nauener Tafel in Brieselang gesichert ist.

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